Zwar handelt die Top 10 von Webdesign-basierten „Nos“, gerade für jemanden, der erst kurze Zeit Freiberufler ist, bietet die Liste von Blogger Samuel dennoch einige hilfreiche Tipps.
Hier die ersten 5:
1) Can you show me a mock-up to help us choose a designer/developer?
Nein. Laut Samuel sollte man keine unbezahlte Arbeit erledigen, wenn man dafür auch etwas verlangen könnte. Es gibt durchaus Situationen, in denen man dem Kunden Zugeständnisse machen kann. Doch man sollte immer zeigen, dass man wertvolle Arbeit leistet und sich nicht ausnutzen lässt.
2) Can you give us a discount rate?
Nein. Meiner Meinung nach sollte man in diesem Punkt sehr vorsichtig sein. Wenn man in seinen Stundenlohn schon anfangs einen kleinen Spielraum für Verhandlungen eingeplant hat, so ist ein Rabatt natürlich in Ordnung. Doch sollte man sich nicht permanent unter Wert verkaufen. Langfristig möchte man sowieso nur die Kunden haben, die einen angemessen bezahlen.
3) Will you register and host my site?
Nein. Webdesignern gibt Samuel den Ratschlag lieber dem aufwändigen Service, der auf einen als Hoster zukommt aus dem Weg zu gehen. Der Aufwand übersteigt oftmals den Wert der Einnahmen. Für den allgemeinen Freiberufler bedeutet dies: Vorher genau planen, auf welche Leistung sich das eigene Angebot beschränkt. Viele Zusatzleistungen mögen zwar dem Kunden gefallen, müssen jedoch angemessen entlohnt werden.
4) Can you copy this site?
Nein. Hier führt Samuel verschieden Gründe an. Die beiden mir am wichtigsten erscheinenden sind folgende: 1. Als Freiberufler mit kreativer Basis, also z.B. Grafiker, ist das simple kopieren anderer Ideen keine sehr zufriedenstellende Arbeit. Dem Kreieren wird so letztlich die Kreativität, zumindest bis zu einem bestimmten Grad, entzogen. 2. Als Referenz taugt eine eigene Kreation eher als eine kopierte. Hier ist natürlich entscheidend, wie sehr sich die Kopie vom Original unterscheidet. Grundsätzlich mag ein solcher Auftrag zwar nach schnellem Geld klingen, doch auf Dauer raubt man sich so selbst den Spaß an der Arbeit.
5) Can I pay for my e-commerce site from my website sales?
Nein. Eine Art Gewinnbeteiligung mag zwar verlockend klingen, doch um hier nicht zu hohe Risiken einzugehen, muss man selbst genug Fachwissen haben, um einen Businessplan beurteilen zu können. Fühlen Sie sich auf dem Gebiet fit – nur zu! Doch vergessen Sie nicht, auch Sie haben Rechnungen zu zahlen. Eine solche Investition sollten Sie deshalb nur in ganz bestimmten Fällen wagen.
Quelle:
http://www.wakeuplater.com/freelance-lessons/10-absolute-nos-for-freelancer
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